Julia.Kommerell

 

Project summary:
Ccreating the Summercamp in August 2011, held in Sieben Linden with 250 participants. The camp will take place from 31st of July to 7th of August.

Project description:
We are the ones!
(Motto of the camp)
Our aim is to create thhe experience of emmpowerment and Oneness. Therefore (as a result of the Dragon dreaming Process) most of the camp will be selforganized to bring people into selfresponsability and creativity. A fram will be held by the socalled “InTeam”, daily meetings of the whole group, start of the camp and ending-sessions. We plan to do a political event on Hiroshima-day , the ennd of the week.  We are quite nervous of trying something new and full of trust, that the power of community andcollective wisdom will take over!

 

Project summary:
The group with the name “Strchhlzschchtlchn” was founded in feb 2011 with a Dragon Dreaming Process. 6 women, all living in the ecovillage Sieben Linden. Our aim is to find an art-language for sustainability, community and communication and to root art into the ecovillage life.

Project description:
As we are LIVING in a intentional community with the focus on sustainability in all parts of life, we can see how this has ann impact on our art-work and vice versa: art is one mayor force to create sustainable life on earth, it is the language of our soul.
Parts of our activities so far: regular exhibitions, performances, lectures, an invitation to present a Prototype for a Sieben Linden Product and an article in the Sieben Linden newsletter. We are also researching on how to present on the Kulturelle Landpartie/Wendland in 2012 and futher out.

 

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Er weiss, dass er nichts weiss,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiss er was die anderen
und er noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört,
von Furcht sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.

Novalis

Apr 302011
 

“Vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen,
die nur darauf warten uns einmal schön und mutig zu sehen.”
 R.M. Rilke

 

Man hatte vor tausend Dingen Angst,
vor Schmerzen …
vor dem eigenen Herzen,
man hatte Angst vor dem Schlaf,
Angst vor dem Erwachen,
vor dem Alleinsein …
vor dem Tode – namentlich vor ihm, dem Tode.
 
Aber all das waren nur Masken und Verkleidungen,
in Wirklichkeit gab es nur eines, vor dem man Angst hatte:
das Sich-Fallen-Lassen,
den Schritt in das Ungewisse hinaus,
den kleinen Schritt hinweg über all die Versicherungen, die es gab.
 
Und wer sich einmal, ein einziges Mal hingegeben hatte,
nur einmal das große Vertrauen geübt
und sich dem Schicksal anvertraut hatte,
der war befreit.
Er gehorchte nicht mehr den Erdgesetzen,
er war in den Weltraum gefallen
und schwang im Reigen der Gestirne mit.
 
 Hermann Hesse
 

Apr 302011
 

Aus finsterer Nacht, die mich umragt,
durch Dunkelheit, mein Geist sich quält,
ich dank, welch Gott es geben mag,
das unbezwungen ist meine Seel.

Trotz Pein, die mir das Leben war,
 man sah kein Zucken, sah kein Toben,
des Schicksals Schläg in großer Schar,
mein Haupt voll Blut, doch stehts erhoben.

Jenseits dies Orts, voll Zorn und Tränen,
ragt auf, der Alp der Schattenwelt,
stehts finden mich der Welt Hyänen,
die Furcht an meinem Ich zerschellt.

Egal, wie schmal das Tor, wie groß,
wieviel Bestrafung ich auch zähl,
ich bin der Meister meines Los:
Ich bin der Käpten meiner Seel.

(von William Ernest Henley,
Übersetzung aus dem
gleichnahmigen Film
über Nelson Mandela)

William Ernest Henley:
Invictus (Unconquered)
Out of the night that covers me,
Black as the Pit from pole to pole,
I thank whatever gods may be
For my unconquerable soul.
In the fell clutch of circumstance
I have not winced nor cried aloud.
Under the bludgeonings of chance
My head is bloody, but unbowed.
Beyond this place of wrath and tears
Looms but the Horror of the shade,
And yet the menace of the years
Finds, and shall find, me unafraid.
It matters not how strait the gate,
How charged with punishments the scroll,
I am the master of my fate:
I am the captain of my soul.

 

Die Lebensgemeinschaft CLub99 im Ökodorf Sieben Linden existiert seit 9.9.1999 Dennoch braucht es jetzt wieder einen Neuanfang, das Alte loslassen und das schon Entstandene mit neuem Leben füllen: für eine lebendige Gemeinschaft mit neuen Gesichtern, neuen Vereinbarungen und vielleicht neuem Namen.

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